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19.11.2018

Ein Gespräch mit Dr. Heike Müller, Viehfutterexpertin, geschäftsführend in Landfrauen- und Bauernverband, Gattin von DMKVertreter Klaus Müller.

„Spätsommergewitter“ ist eine Liebesgeschichte vom Lande. Eine Autobiografie?

Dr. Heike Müller: Nein, die Rahmenhandlung ist fiktiv. Der Roman spielt aber in meiner Heimat, Namen habe ich verändert. Real ist die Beschreibung meiner Großmutter. Ich wollte ihr ein Denkmal setzen. Sie sind ehrenamtlich in Verbänden tätig, arbeiten auf dem Hof mit.

Wieso noch Autorin?

Eine gute Freundin war verstorben, ich habe mich gefragt: Welche Träume hast du noch? Dann habe ich einfach angefangen zu schreiben, zunächst nur für mich.

Woher kam der Mut zu publizieren?

Meine heute 75-jährige Mutter durfte als Erste lesen. Ihr Urteil: „Das ist zu schade für die Schublade.“

Was hören Sie auf Lesungen?

Ich erhalte viel Zuspruch von Menschen vom Lande. Bei manchen aber muss ich das Bild der modernen Bäuerin zurechtrücken.

Warum?

Manche denken, Landfrauen hören nur Blasmusik. Viele von uns aber mögen lieber Leonhard Cohen und lesen anspruchsvolle Literatur.

Ist Ihr Buch auch eine Liebeserklärung an die Landwirtschaft?

Ja, genau, bei aller Arbeitsbelastung. Es ist aber auch eine Liebeserklärung an das Landleben als Ganzes.

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