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Tag der Milch

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01.06.2021
Milchprodukte bilden im Supermarkt eine der größten Kategorien, kaum ein Kühlschrank in der Republik, der nicht gut gefüllt ist mit Produkten wie Butter, Joghurt

Raus aus dem Quark…

Milchprodukte bilden im Supermarkt eine der größten Kategorien, kaum ein Kühlschrank in der Republik, der nicht gut gefüllt ist mit Produkten wie Butter, Joghurt, Käse oder Milch. Soweit so gut…? Warum braucht es dann eine branchenweite „Initiative Milch“?

Wer „Milch“ in die Google-Suche eingibt, stellt fest: Die Zweifler und Kritiker haben in der Öffentlichkeit die Oberhand gewonnen, Alternativen zur Kuhmilch werden gefeiert. Neue Wettbewerber greifen die Milch teils aggressiv an, das Magazin „Wirtschaftswoche“ fühlt sich gar an Glaubenskriege der Automobilbranche erinnert und fragt: „Ist Milch der neue Diesel?“ Warum das so ist? Weil in erster Linie andere über die Milch sprechen, nicht die Milchwirtschaft selbst.

Als Grundnahrungsmittel schafft es Milch zwar täglich in die Kühlschränke und auf die Tische. Doch in den Köpfen vieler ist sie eben nur Mittel zum Zweck, der ohne große Emotionen im Speiseplan stattfindet oder auch nicht. Die Milch braucht ein langfristiges Narrativ, um Milchprodukte aus der Ecke des „Gewöhnlichen“ wieder ins aktive Bewußtsein zu holen. Spargel mit Butter, dampfender Kakao, Eis in der Sonne, Erdbeeren mit Sahne – alles absolute Genussmomente, die es so auch wieder aktiv zu spüren gilt. „Ohne Milch? Ohne mich!“ ist das Motto.

Ob groß oder klein, Nord oder Süd – Molkereien aus Deutschland und starke Verbände (DBV, DRV und MIV) stehen hinter ihr: Die „Initiative Milch“ startet. Ziel der Initiative ist es, den Stellenwert der Milch und die inhaltlichen Vorteile deutlich zu machen, um Verbrauchern ein komplettes Bild zu vermitteln, wie sie ihre Ernährung gestalten können. Aufgrund der Passivität der letzten Jahre hat sich die Branche in eine Ecke stellen lassen, in die Milch nicht gehört.

Milch muss im angesagten Video-Netzwerk tiktok ebenso begeistern wie im stark von Bildern geprägten Instagram, wenn sie die Jungen erreichen will. Und auf sie legt die Kommunikationsoffensive der Milchwirtschaft ein besonderes Augenmerk. Junge Verbraucher:innen fühlten sich zuletzt häufig von Hafer- oder Soja-Alternativen angesprochen, die hier auf höhere Marktanteile kommen als im Bevölkerungsschnitt. Die Milch muss digitaler werden, um hier Popularität zurückzugewinnen. Sie muss die Sprache der jungen Menschen sprechen, ohne sich anzubiedern, und sie muss die relevanten Themen aus dem riesigen Kosmos Milch finden – das gehört zu den wichtigen Aufgaben der Kampagne. Das gilt im Übrigen auch für junge Familien. Vor allem in den Städten besteht bei ihnen ein großer Aufklärungsbedarf über Produktion, Inhaltsstoffe und Vorteile der Milch.

Das Fundament dafür ist da: Milchprodukte zählen zu den stärksten Sortimenten im Lebensmitteleinzelhandel. So stieg der Konsum von Molkereiprodukten in Deutschland 2020 weiter. Das zeigt im Coronajahr, dass Milchprodukte noch aus einem anderen Grund auf die große Bühne gehört: Ernährungskulturell erleben wir durch die Corona-Pandemie eine Wende. Die Krise bringt Menschen näher an ihre Lebensmittel. Kochen, Einkaufen und Essen sind wieder zentrale Alltagsrituale. Corona löst zudem einen Wertewandel aus: Solidarität und Familie werden in einer zuvor individualisierten Welt auf einmal wieder zu wichtigen Ankern. Diese Rückbesinnung auf Bewährtes ergibt eine weitere Chance für die Milch.

Der „Initiative Milch“ geht es nicht um schnelle Erfolge, nicht um kurzfristig steigenden Milchkonsum. Es geht um langfristiges Vertrauen. Dieses über die kommenden Jahre hinweg aufzubauen, ist das Ziel. Die DMK Group ist Unterstützer dieser Initiative.

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