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10.10.2018

Barbara Otte-Kinast besucht DMK-Werk in Zeven

Ministerin informiert sich zu den Themen Ausbildung, Ernährung und die Modernisierung der Genossenschaft

Bremen/Zeven, 10. Oktober 2018. Wichtiger Gast bei einem der wichtigsten Arbeitgeber in Niedersachsen: Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, besuchte heute das Werk Zeven der DMK Group. Die CDU-Ministerin nahm an einem Rundgang durch das werkseigene Milk Innovation Center (MIC) teil. Sie zeigte sich erfreut über die jüngst ausgesprochene Auszeichnung des Werks zum Ausbildungsbetrieb des Jahres 2018 und die Anstrengungen des Unternehmens, sich neu aufzustellen und auch in Sachen ausgewogener Ernährung voran zu gehen.
Besuch von Ministerin Otte-Kinast
Empfangen wurde die Ministerin von Ingo Müller, CEO der DMK Group sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz Korte. Korte: „Wir freuen uns über das Interesse und die offenen Gespräche mit der Ministerin. Zeven ist für die DMK Group ein sehr wichtiger Standort. Umso mehr begrüßen wir es, dass auch die Politik bestätigt, welche Bedeutung die Milchwirtschaft für die Region hat.“ Otte-Kinast informierte sich vor Ort über die Entwicklung von Neuprodukten und Ernährungstrends. Im MIC werden neue Produkte für den Lebensmitteleinzelhandel, den Großverbraucherbereich und die Konsumgüter-Industrie entwickelt. Im Werk Zeven wird u.a. der bekannte FrühlingsQuark der Marke MILRAM hergestellt und konfektioniert. „Bei DMK entwickeln wir neue Konzepte und Produkte, die die Wünsche der Verbraucher aufnehmen und sie dabei unterstützen, ein ausgewogenes Leben zu führen. Für unsere Hauptmarke MILRAM starten wir aktuell ein Projekt, den zugesetzten Zucker stufenweise zu reduzieren, damit sich die Konsumenten an weniger Zucker gewöhnen. Ganz wichtig dabei: Wir gleichen den geringeren Zuckergehalt nicht durch Süßstoffe oder süßstoffbasierte Aromen aus, sondern durch Milch und Joghurt. Schließlich steht die Marke MILRAM für natürlichen, ehrlichen Genuss“, erläuterte CEO Müller. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast begrüßte das Vorgehen: „Wir müssen dahin kommen, dass die Menschen wissen, wie viel Zucker in Lebensmitteln ist. Wenn wir das deutlich erklären, dann kann jeder besser entscheiden, wie er sich ernähren möchte.“

Schwerpunkt Ausbildung
Interessiert zeigte sich Otte-Kinast auch vom besonderen DMK-Schwerpunkt auf dem Thema Ausbildung. Das Werk Zeven wurde Ende September von Vertretern des Milchindustrie Verbands (MIV) und des Zentralverbands Deutscher Milchwirtschaftler e.V. (ZDM) zum Ausbildungsbetrieb des Jahres 2018 der deutschen Milchwirtschaft gewählt. Am Standort Zeven bildet das Unternehmen fast 40 Auszubildende aus, um später einen der knapp 1000 Arbeitsplätze des Werks übernehmen zu können. „Unsere Auszubildenden sind die Zukunft unseres Unternehmens. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, durch eine qualifizierte Ausbildung und eine gezielte berufliche Förderung dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und jungen Menschen eine dauerhafte Perspektive zu bieten“, so CEO Müller zum Ausbildungskonzept des Unternehmens. 

Beleg für ein starkes Genossenschaftsmodell
Im Verlauf des dreistündigen Besuchs diskutierte die Ministerin zudem mit Vertretern des Beirates der Genossenschaft und zeigte sich von der Zukunftsfähigkeit des Genossenschaftsmodells überzeugt. „Ich freue mich, dass sich so viele verantwortungsbewusste und gut ausgebildete Landwirtinnen und Landwirte im Beirat der DMK engagieren und bin sicher, dass die international agierende DMK Group zu keinem Zeitpunkt ihre Bodenhaftung verliert“, sagte Ministerin Barbara Otte-Kinast.Aufsichtsratsvorsitzender Korte und Thomas Stürtz, dem Vorsitzenden der Deutsches Milchkontor eG, informierten über die erfolgreiche Modernisierung der Lieferbeziehungen, die Entwicklungen am Milchmarkt und auch, wie das Unternehmen Themen wie Digitalisierung in der Land- und Milchwirtschaft angeht und welche Unterstützung der Politik hier von Nöten sind. „Unsere jüngste DMK-Geschichte zeigt, dass wir unsere Genossenschaft wieder gewinnbringend für jedes einzelne Mitglied machen können. Wir Bauern sind Unternehmer. Als Unternehmer wissen wir: Modernisierung ist eine Daueraufgabe“, so die Genossenschaftsvertreter.