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25.03.2019

DMK Group: Digitalisierung im Blick

Pilotprojekt am Standort Altentreptow erfolgreich umgesetzt

Bremen, 25. März 2019. Digitalisierung ist nicht nur ein „Buzzword“ dieser Tage sondern betrifft auch die gesamte Molkereibranche. Mit der Neuausrichtung des Unternehmens, hat auch die DMK Group das Thema noch stärker in den Fokus genommen. Wie DMK von der voranschreitenden Digitalisierung über verschiedene Bereiche hinweg profitieren kann, zeigt sich an unterschiedlichen Stellen im Unternehmen. 

Kleiner Kasten, großer Nutzen - der Einsatz von RFID-Technologie sichert eine durchgängige Rohstoffverfolgung

Um den hohen Qualitätsanforderungen an die Produkte zu entsprechen, muss die DMK Group Abläufe lückenlos dokumentieren und sinnvoll organisieren. Deshalb ist es wichtig, die Systeme so zu vernetzen, dass Informationen immer und überall abrufbar sind. „Digitalisierung wird komplette Wertschöpfungsketten verändern. Zum Kunden, zum Landwirt und zum Verbraucher. Das heißt: Wir müssen uns damit auseinandersetzen und fit machen, um die Vorteile zu nutzen“, sagt Oliver Bartelt, Unternehmenssprecher der DMK Group.

Das DMK-Werk in Altentreptow setzt im Rahmen eines Pilotprojektes beim Milchsammelwagen-Management bereits auf digitale Abläufe, um die anfallenden Daten für effizientere Prozesse zu nutzen. „Wir müssen als modern aufgestellte Molkerei die enorme Anzahl an Daten systematischer erfassen, sobald sie entstehen“, betont Bartelt. Denn auf diese Weise können die Daten auch über Systemgrenzen hinweg genutzt werden. Ein OPC Router wurde dabei zur Schlüssellösung – allen vorweg die Verbindung zur RFID Technologie. Über sie kann der Fahrer bei Ankunft mit dem Milchsammelwagen sofort identifiziert werden. Jede weitere Tätigkeit – von Check-in bis Check-out – wird damit nicht nur verfolgt, sondern auch dokumentiert. Die Technologie kann den Milchsammelwagen an jeder Arbeitsstation erkennen und damit alle Abläufe bei der Milcherfassung miteinander vernetzen.

Ausgangspunkt der neuen Technik in Altentreptow war die Überlegung, wie DMK von den Möglichkeiten der Digitalisierung noch mehr profitieren kann. „Im letzten Jahr haben wir sechs Handlungsfelder konkretisiert: Neben Industrie 4.0, wo wir beim DMK bereits aktiv sind, wie das Beispiel aus Altentreptow oder auch ein Pilot „Papierloses Werk“ in Neubörger zeigen, sind auch Potentiale in den Bereichen Landwirtschaft, Digitales Marketing, Smart Company, Digitale Fähigkeiten und New Business für uns hoch-relevant“, erklärt Bartelt. „Wir wollen nicht digitalisieren, weil alle es tun. Das soll kein Selbstzweck sein. Als wir in das Thema eingestiegen sind, war unsere Ausgangsfrage, wie wir Mehrwerte schaffen können – für uns und unsere Kunden“, fasst er zusammen.

Gerade im Bereich der Produktion ergeben sich ein Reihe von Vorteilen. Dazu hat das Unternehmen ein internes Expertenteam aufgestellt, um gezielt Wissen aufzubauen und anzuwenden. Der  Fokus liegt dabei auf Effizienz- & Performancesteigerung, Qualitätsoptimierung und Predictive Maintenance. Letzteres ist bei einem produktionslastigen Unternehmen wie DMK hochspannend: Digitale Wartungstechniken helfen dabei, den Zustand der in Betrieb befindlichen Maschinen zu bestimmen, um abzuschätzen, wann eine Wartung durchgeführt werden muss. Wenn auf diese Weise Mensch und Maschine miteinander „kommunizieren“, können ungeplante Wartungsausfälle auf ein Minimum reduziert werden.