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DMK im Wandel

Kosten senken im Teamwork

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17.01.2021
Das Programm #pacesetter durchleuchtet Ausgaben im Einkaufs- und Logistikbereich der DMK Group – und führt zu starken Ergebnissen

Die DMK Group hat sich viel vorgenommen mit dem Programm #pacesetter. Seit Anfang des Jahres wurden mit Hilfe dieses Tempomachers zahlreiche Lieferbeziehungen und Dienstleistungsverträge neu ausgeschrieben, verhandelt, optimiert und gestaltet. Der Plan: Ein zweistelliger Millionenbetrag soll in den einkaufenden Fachbereichen eingespart werden. Dazu nutzte DMK das Wissen und die Netzwerke aller Beteiligten: „Pacesetter ist ein unternehmensweites Projekt, das durch sehr viele Fachbereiche unterstützt wurde“, sagt Heike Fastenau-Gross, Projektleiterin und Director Corporate Procurement bei DMK. Alle Maßnahmen wurden mit den jeweiligen Einkäufern abgestimmt und gemeinsam durchgeführt. Gerade in der Pandemie war das nicht immer leicht.

Am virtuellen Tisch

In der Pandemie verlief alles virtuell, das heißt, es war kein persönlicher Kontakt möglich. An den sogenannten Digital Supplier Days standen viele in einer Videokonferenz gleichzeitig zugeschaltete Lieferanten erstmals unmittelbar im direkten Wettbewerb miteinander. „Normalerweise sieht und spürt man im Einkauf die Lieferanten, sitzt mit ihnen am gleichen Tisch“, sagt Heike Fastenau-Gross, „aber dennoch hat die Umsetzung der Maßnahmen auch in der Krise zu den erwünschten Einsparungen geführt.“

5,4 Millionen Euro Ersparnis mit Wellpappe. Die wird unter anderem als Umverpackung für Milch im LEH verwendet.

Zu günstigeren Preisen

Durch #pacesetter wurden auch die Einkaufsvolumina gruppenübergreifend erheblich gebündelt. Es wurden unterschiedliche Einkaufshebel genutzt, darunter der Hebel Standardisierung: „Man hat zum Beispiel viele Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften und stellt fest, dass man diese nicht in der hohen Anzahl braucht“, sagt Heike Fastenau-Gross. „Wir sehen, dass man eventuell mit weniger verschiedenen Formaten und Materialvielfalten auskommen und deutlich günstiger einkaufen könnte.“ Ein weiterer Kostenhebel von #pacesetter ist die Losgrößenoptimierung. Schon bei den Bestellungen wird die optimale Losgröße ermittelt, um durch gezielte Einkaufsvolumen etwa einen Mengenrabatt zu erhalten. „Bei allem Kostendruck setzt das Unternehmen aber immer auf Partnerschaft mit den Lieferanten und Dienstleistern“, sagt Heike Fastenau-Gross, „Schließlich ist jeder in der Lieferkette vom anderen abhängig – was sich auch in der ersten Corona-Welle bestätigt hat.“

4,6 Millionen Euro Ersparnis bei den Fertigwarentransporten.

Mit klaren Zahlen

Die Zahlen sprechen für sich: #pacesetter hat im Jahr 2020 insgesamt 15,3 Millionen Euro an Kosten für das Unternehmen eingespart. Insgesamt soll sich ein Betrag von über 35 Millionen bis in 2022 hinein ergeben. Heike Fastenau-Gross betont jedoch, dass die Fachbereiche bei DMK auch die nötigen Informationen und Ressourcen für eine gute Umsetzung der Maßnahmen bereitstellen müssen, „Sonst kann ein Teil der Einsparungen nicht in die Tat umgesetzt werden.“ Auch bei #pacesetter gilt also, was für alle Bereiche bei DMK gilt: Nur gemeinsam lässt sich an den richtigen Stellschrauben drehen, um ein Unternehmen in die Zukunft zu bringen.

„Bei allem Kostendruck setzt das Unternehmen aber immer auf Partnerschaft mit den Lieferanten und Dienstleistern“

Heike Fastenau-Groß, Director Corporate Procurement DMK.

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