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DMK im Wandel

„Neue Arbeitswelten erfordern passende Angebote“

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15.03.2021
Die Corona-Pandemie hatte enorme Auswirkungen auf die Gastronomie und wird auch langfristig neue Wege erforderlich machen. Mit der neuen Marketingstrategie setzt MILRAM Food-Service auf digitale Formate. Marketingleiter Sven Kreitz möchte die Marke MILRAM Food-Service in Zukunft noch stärker emotionalisieren. Als einer der ersten Branchenvertreter stellt MILRAM Food-Service jetzt ein Konzept für digitale Messen vor.

Der MILRAM Food-Service ist bislang gut durch die Krise gekommen. Doch als Anfang März 2020 beschlossen wurde, dass die Gastronomie im ersten Lockdown schließen musste, war dies noch nicht klar. „Für den Food-Service brach in kürzester Zeit die Bezugsbasis weg. Die Herausforderung für uns war, dass wir uns ohne Vorwarnung auf eine Situation einstellen mussten für die bisher keiner eine Antwort hatte. Unsere Kunden und der Großhandel, mussten ihre Bestellungen drastisch herunterfahren. Gemeinsam musste an vielen Stellen im Unternehmen eine enge Abstimmung erfolgen, um ein effizientes Aussteuern der Warenbestände zu erreichen. Dieses ist uns auch dank einer flexiblen Produktion gelungen“, erklärt Ingo Mahnke, Director Sales Food-Service Europe in der DMK Group. Ab Ende Mai durfte die Gastronomie nach und nach wieder öffnen. Doch auch hier nahmen die Herausforderung nicht ab. Denn nun musste die gesamte Planung der letzten Monate wieder angepasst werden, um die richtigen Mengen für die Kunden bereitzustellen. „Wir haben circa zwei Wochen gebraucht, um uns auf die neue Situation einzustellen. Danach lief das Food-Service Geschäft bis Oktober in relativ geregelten Bahnen“, so Mahnke. „Durch die Erfahrungswerte aus den vergangenen Monaten konnten wir uns auf den dann folgenden zweiten Lockdown deutlich besser einstellen und stabile Umsätze verzeichnen.“

 

„Auch wenn wir durch unser Portfolio und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit die Corona-Pandemie bisher gut gemeistert haben, zeigt sich, dass die Branche nicht mehr so weiter agieren kann wie zuvor. Neue, digitale Arbeitswelten erfordern dazu passende Angebote. Corona hat diesen Wandel enorm beschleunigt. Deshalb setzen auch wir neue Maßstäbe mit digitalen Formaten“, erklärt Food-Service Marketingleiter Sven Kreitz.

Die Food-Service Experten im Gespräch

Digitale Konzepte und individuelle Erlebnisse schließen sich nicht aus

Mit dem Corona-Ausbruch im März 2020 entwickelte MILRAM Food-Service als einer der ersten Branchenvertreter ein Konzept für eine digitale Messe. Ein Jahr später – parallel zur virtuellen INTER-GASTRA und INTERNORGA – wurde nun der digitale Messeauftritt umfangreich weiterentwickelt. Neue Kanäle und überraschende Bildwelten wurden ergänzt, außerdem wurde das Konzept individueller zugeschnitten. Seither erhält jede Anwendergruppe von Köchen bis Bäckern ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot. „Wir wollen dort direkt in Kontakt mit den Profis und Verwendern sprechen – auch um herauszufinden, wo sie sich bewegen“, erklärt Kreitz. Das bedeutet: Auf relevanten Social Media Kanälen wie Facebook, LinkedIn, Youtube und Instagram sowie auf der eigenen Landingpage messe.milram-food-service.de präsentiert die Marke den besonderen MILRAM-Mehrwert – #EineIdeeMehr. Unter diesem Kampagnenmotto sind sämtliche Social-Media-Posts wie auch die Inhalte der Landingpage zu finden. Neben kreativen ToGo-Konzepten, die in der aktuellen Situation zusätzliches Umsatzpotenzial versprechen, stellt etwa Kristin Mitlewski von Corporate Strategy in einem Video die DMK-Trendscouting-App vor.

Im April 2021 wird die neue Website online gehen. Hier werden künftig auch die externen Köche vorgestellt, mit denen MILRAM Food-Service seit Jahren zusammenarbeitet. Eine weitere Veränderung: Die Inhalte werden künftig noch stärker auf die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen ausgerichtet – ob Köche aus der Gastronomie oder der Gemeinschaftsverpflegung, ob Bäcker oder Caterer. „Durch die Social-Media-Aktivitäten werden die Stärken der Marke noch einmal betont“, sagt Kreitz: „Wir emotionalisieren die Marke und zeigen die Menschen hinter den Produkten. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen – auf Social Media und auf unserer neuen Website.“

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